erstunken

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennunger-stun-ken
Grundformerstinken
eWDG, 1967

Bedeutung

salopp, derb erstunken und erlogen (= völlig erlogen)
Beispiele:
alles, was er erzählte, war (von A bis Z) erstunken und erlogen
diese Geschichte ist erstunken und erlogen [M. WalserHalbzeit403]

Typische Verbindungen zu ›erstunken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erstunken‹.

Verwendungsbeispiele für ›erstunken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wie vieles im Leben ist allerdings auch bei ihm alles erstunken und erlogen.
Der Tagesspiegel, 26.04.2004
Wenn allerdings tatsächlich gefoltert wird, dann wären gegenteilige Behauptungen erstunken und erlogen.
Süddeutsche Zeitung, 16.01.1998
Doch das ist gar nicht wahr, ist vielmehr alles erstunken und erlogen.
Die Zeit, 01.10.1982, Nr. 40
Die Geschichte ist zwar erlogen und erstunken, aber trotzdem gut.
Maltzan, Maria von: Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, Berlin: Ullstein 1998 [1986], S. 202
Das mit Freiburg glauben wir gerade noch, aber der Name ist bestimmt erstunken und erlogen.
Die Welt, 26.05.2004
Zitationshilfe
„erstunken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erstunken>, abgerufen am 07.04.2020.

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