Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

erträumen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung er-träu-men
Wortzerlegung er- träumen
eWDG

Bedeutung

sich [Dativ] etw., jmdn. erträumensich etw., jmdn. in seinen Träumen, seiner Vorstellung wünschen, herbeiwünschen
Beispiele:
sie ist das Glück, das er sich erträumte
sich einen ruhigen, heiteren Lebensabend erträumen
er ist der Mann, den sie sich erträumt hat
Ich habe mir diesen Brief … ausführlicher erträumt [ Th. Mann11,739]

Thesaurus

Synonymgruppe
(eine) Hoffnung hegen · (einen) Wunsch haben · (er)hoffen · (etwas) erhoffen · (sich) Hoffnungen machen (auf) · (sich) erwünschen · (sich) wünschen · erträumen · herbeiwünschen  ●  träumen (von)  fig. · (einen) Wunsch hegen  geh.
Oberbegriffe
Assoziationen
  • (seine) Hoffnung knüpfen (an) · (seine) Hoffnung setzen (auf)

Typische Verbindungen zu ›erträumen‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erträumen‹.

Verwendungsbeispiele für ›erträumen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oft erträume ich mir das Haus, in dem wir lange gelebt haben. [Die Zeit, 20.05.2013, Nr. 21]
Da habe ich mir eine Welt erträumt, in der man geliebt wird. [Die Zeit, 07.01.2008, Nr. 01]
Als Kind habe er sich allerdings ein anderes Leben erträumt. [Die Zeit, 16.08.2006, Nr. 33]
Was er erträumte damals, ob er überhaupt träumte, bleibt unklar. [Die Zeit, 17.11.2004, Nr. 47]
Der Erfolg brachte mir zum ersten Mal etwas von der Freiheit, die ich mir immer erträumt hatte. [Der Spiegel, 23.04.2001]
Zitationshilfe
„erträumen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ertr%C3%A4umen>.

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