erträumen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennunger-träu-men
Wortzerlegunger-träumen
eWDG, 1967

Bedeutung

sich [Dativ] etw., jmdn. erträumensich etw., jmdn. in seinen Träumen, seiner Vorstellung wünschen, herbeiwünschen
Beispiele:
sie ist das Glück, das er sich erträumte
sich einen ruhigen, heiteren Lebensabend erträumen
er ist der Mann, den sie sich erträumt hat
Ich habe mir diesen Brief ... ausführlicher erträumt [Th. Mann11,739]

Thesaurus

Synonymgruppe
(eine) Hoffnung hegen · (einen) Wunsch haben · ↗(er)hoffen · ↗(etwas) erhoffen · (sich) Hoffnungen machen (auf) · ↗(sich) erhoffen · ↗(sich) wünschen · erträumen  ●  träumen (von)  fig. · (einen) Wunsch hegen  geh.
Oberbegriffe

Typische Verbindungen zu ›erträumen‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erträumen‹.

Verwendungsbeispiele für ›erträumen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Oft erträume ich mir das Haus, in dem wir lange gelebt haben.
Die Zeit, 20.05.2013, Nr. 21
In einem ihrer Lieder erträumte sie das Wiedersehen mit ihrem Vater in einem späteren Leben.
Der Tagesspiegel, 28.04.2001
Der Erfolg brachte mir zum ersten Mal etwas von der Freiheit, die ich mir immer erträumt hatte.
Der Spiegel, 23.04.2001
Freilich, die Schlangengefahr ist anders als sie erträumt und erdacht wird.
Rangnow, Rudolf: Tropenpracht und Urwaldnacht, Braunschweig: Gustav Wenzel & Sohn 1938 [1938], S. 129
So erträumte sie es, gleichsam in dem Gitterbettchen ihrer jungfräulichen Kinderstube.
Altenberg, Peter: Pròdromos. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1906], S. 6123
Zitationshilfe
„erträumen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/ertr%C3%A4umen>, abgerufen am 08.04.2020.

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