erweislich

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennunger-weis-lich
Wortzerlegungerweisen-lich
Wortbildung mit ›erweislich‹ als Letztglied: ↗unerweislich
eWDG, 1967

Bedeutung

veraltet nachweisbar
Beispiele:
der rechte Ring war nicht / Erweislich [LessingNathanIII 7]
Daß Jaakob fünfundzwanzig Jahre bei Laban verblieb, ist erweislich wahr [Th. MannJoseph3,242]

Typische Verbindungen zu ›erweislich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›erweislich‹.

Verwendungsbeispiele für ›erweislich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daß er offiziell die Gemeinschaft mit ihm gebrochen hätte, ist kaum erweislich und nicht sehr wahrscheinlich.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 3924
Doch stehen nicht alle Symbole der philosophisch erweislichen Wahrheit gleich nahe.
Grunebaum, Gustav Edmund von: Der Islam. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 21622
Eine solche Teleologie ist freilich nicht vom philosophischen Begriff her erweislich.
Gadamer, Hans-Georg: Wahrheit und Methode, Tübingen: Mohr 1960, S. 183
Die darin behaupteten Tatsachen sind zum überwiegenden Teil erweislich wahr.
Die Zeit, 06.03.1959, Nr. 10
Auf solchen Anstalten ruht erweislich nicht jener Segen, den es braucht, um wahrhaft der Unsterblichkeit teilhaftig zu werden.
Süddeutsche Zeitung, 08.01.2002
Zitationshilfe
„erweislich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/erweislich>, abgerufen am 06.04.2020.

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