eskamotieren

GrammatikVerb
Worttrennunges-ka-mo-tie-ren
Wortbildung mit ›eskamotieren‹ als Erstglied: ↗Eskamotierung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich
a)
durch einen (Taschenspieler)trick, durch ein (Zauber)kunststück verschwinden lassen; wegzaubern
b)
durch gezwungene Erklärungen scheinbar zum Verschwinden bringen; weginterpretieren

Thesaurus

Synonymgruppe
verschwinden lassen · ↗wegzaubern · zum Verschwinden bringen  ●  eskamotieren  geh.
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›eskamotieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

wegeskamotieren

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›eskamotieren‹.

Verwendungsbeispiele für ›eskamotieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man sollte jedoch zunächst alles im historischen Raum stehenlassen, nichts eskamotieren.
Die Zeit, 04.03.1985, Nr. 09
Die alte Frage nach der gerechten Güterverteilung lässt sich offenbar nicht eskamotieren, sie stellt sich immer wieder neu.
Die Welt, 23.06.2001
Natürlich ist das verklemmter idealistischer Mist, der in der Praxis nicht funktioniert, weil darin das Denken in Vorstellungen der Sexualmoral nie endgültig eskamotiert ist.
konkret, 1981
Hart und unangenehm kann es werden, eine gegenständliche »Eselsbrücke für langweilige Besuche und schlechte Menschen« zu eskamotieren.
Röhrich, Lutz: Eselsbrücke. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 22027
Dabei wurde die unbegrenzte Produktivität und Variationsmöglichkeit der menschlichen Sprache nicht eskamotiert, sondern ihre Erklärung zur zentralen Aufgabe der Linguistik gemacht.
Kursbuch, 1966, Bd. 5
Zitationshilfe
„eskamotieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eskamotieren>, abgerufen am 07.04.2020.

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