eskapistisch

Worttrennunges-ka-pis-tisch (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Psychologie, bildungssprachlich vor der Realität u. ihren Anforderungen in Illusionen oder in Zerstreuungen u. Vergnügungen ausweichend

Typische Verbindungen zu ›eskapistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›eskapistisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›eskapistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das mag nicht „richtig“, mag eskapistisch, unkommunikativ und träumerisch sein, aber es fühlt sich sehr segensreich an.
Die Zeit, 09.12.1988, Nr. 50
Das alte Gesetz, demzufolge das eskapistische Kino, je schlimmer die Zeiten, desto mehr Besucher zählt, gilt nicht mehr.
Die Welt, 29.12.2004
Nein, ironisch wollte er die eskapistische Sehnsucht nach den eigenen vier Wänden, die jedes Ungemach abprallen lassen, mit diesem Titel nicht hinterfragen.
Süddeutsche Zeitung, 30.08.1999
Aber man kann die Leute auch mit eskapistischen Träumereien begeistern, nachweislich.
Der Tagesspiegel, 04.02.2000
Wenn die Rohmer-Verächter dieser Herausforderung den eskapistischen Kino-Genuß vorziehen, können seine Anhänger ihnen das kaum verdenken.
konkret, 2000 [1998]
Zitationshilfe
„eskapistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/eskapistisch>, abgerufen am 07.04.2020.

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