etatistisch

GrammatikAdjektiv
Worttrennungeta-tis-tisch (computergeneriert)

Typische Verbindungen zu ›etatistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›etatistisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›etatistisch‹

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Nein, die letzten dreißig Jahre waren nicht liberale Zeiten - sie waren etatistische Zeiten.
Der Tagesspiegel, 03.11.2001
Anderseits muß er sich hüten, mit seinen zentralistischen und etatistischen Visionen den Bogen zu überziehen.
Süddeutsche Zeitung, 18.05.1994
Wo das System dagegen etatistisch geprägt sei, erwarte man eine ausgeprägte Regulierung.
Die Zeit, 05.03.2007, Nr. 10
Daneben wollte er aber als etatistischer Jurist auch die verschiedenen Formen des kirchlichen Lebens der staatlichen Kontrolle unterstellen.
o. A.: Die Kirche in der Gegenwart. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1971], S. 10253
Auch in der Volksgeistmetaphysik, die seit Hegel meist etatistisch verstanden wird, ist der grundsätzliche Dualismus von Staat und Volk preisgegeben.
Heller, Hermann: Staatslehre, Leiden: Sijthoff 1934, S. 156
Zitationshilfe
„etatistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etatistisch>, abgerufen am 07.04.2020.

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