Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Anode

Anode f. mit dem Pluspol der Stromquelle verbundene Elektrode, daher Eintrittsstelle (‘Eingang’) für den Elektronenstrom, der durch ein Medium hindurchgegangen ist. Der englische Physiker Faraday bildet die Bezeichnung engl. anode 1834 im Anschluß an griech. ánodos (ἄνοδος) ‘Aufweg, Eingang’, das sich aus griech. aná (ἀνά) ‘auf, hinauf’ (s. ↗ana-) und hodós (ὁδός) ‘Weg, Gang’ zusammensetzt. Mitte des 19. Jhs. ins Dt. übernommen (s. auch ↗Kathode, ↗Elektrode).
Zitationshilfe
„Anode“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Anode>, abgerufen am 01.12.2020.

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