Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Fackel, ...

Fackel f. Stock mit einer aus brennbarem getränktem Gewebe hergestellten Spitze, die angezündet wird und leuchtet, ursprünglich ein brennbares zugeschnittenes Holzscheit, ahd. fackala ‘Fackel, Kienfackel’ (8. Jh.), mhd. vackel, asächs. fakla, mnd. mnl. fackel(e), nl. fakkel sind Entlehnungen von vlat. facla, lat. facula, Deminutivum zu lat. fax (Genitiv facis) ‘Kienspan, Fackel, Flamme, Feuer’. Oft in übertragenem Gebrauch als Sinnbild eines richtungweisenden Leuchtfeuers (Fackel des Fortschritts u. dgl.). fackeln Vb. ‘brennen, leuchten wie eine Fackel’, mhd. vackelen; das flackernde Brennen führt zu der übertragenen Verwendung nicht lange fackeln ‘nicht lange zögern und überlegen’ (18. Jh.), d. h. ‘nicht unruhig und unstet wie eine Fackel sein’.
Zitationshilfe
„Fackel“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Fackel>.

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