Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Halde

Halde f. ‘(Schutt)abhang, aufgeschütteter (Kohlen)vorrat’, ahd. halda (8./9. Jh.), mhd. halde, mnd. helde, halde ‘Abhang (eines Berges)’, auf das Dt. beschränkte Substantivbildung zum Adj. ahd. hald, aengl. heald, anord. hallr ‘schräg, geneigt’, läßt sich wie ↗Helling ‘geneigte, schräge Bahn’ und ↗hold ‘geneigt, zugetan’ (s. d.) auf die Wurzel ie. *k̑el- ‘neigen’ zurückführen; zu deren Erweiterung ie. *k̑lei- s. ↗lehnen1, wo weitere Verwandte.
Zitationshilfe
„Halde“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Halde>, abgerufen am 21.02.2020.

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