Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Idiosynkrasie

Idiosynkrasie f. ‘Eigentümlichkeit, Überempfindlichkeit, Widerwille’, entlehnt (18. Jh.) aus griech. idiosynkrāsía (ἰδιοσυγκρᾶσία) ‘besondere Mischung der Körpersäfte, die darauf beruhende Beschaffenheit des Körpers und sein entsprechendes Verhalten’, zu griech. ídios (ἴδιος) ‘abgesondert, eigen, eigentümlich, privat’ in Verbindung mit ↗syn- ‘zusammen’ (s. d.) und griech. krāsis (κρᾶσις) ‘Mischung’.
Zitationshilfe
„Idiosynkrasie“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Idiosynkrasie>, abgerufen am 20.09.2020.

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