Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Kitt, ...

Kitt m. ‘Klebe- und Abdichtungsmasse’, ahd. quiti, kuti (Hs. 12. Jh.), frühnhd. küte, küt und die Entsprechungen aengl. cwidu, cudu, cwudu, anord. (dehnstufig) kvāða, schwed. kåda ‘Baumharz’ führen mit aind. játu ‘Lack, Gummi’, lat. bitūmen ‘Erdpech, Erdharz’ (wohl auf Entlehnung aus dem Osk.-Umbr. oder aus dem Kelt. beruhend, s. ↗Beton), mir. be(i)the ‘Buchsbaumholz’, kymr. bedw ‘Birke’ auf ie. *gu̯et- ‘Harz’. Im 18. Jh. setzt sich die entrundete Form Kitt durch. kitten Vb. ‘mit Kitt kleben, abdichten’ (17. Jh.), älter kütten (16. Jh.).
Zitationshilfe
„Kitt“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Kitt>, abgerufen am 16.06.2021.

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