Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Logarithmus, ...

Logarithmus m. Zahl, mit der man eine andere Zahl, die Basis, potenzieren muß, um eine vorgegebene Zahl, den Numerus, zu erhalten, nlat. logarithmus, geprägt vom schottischen Mathematiker Napier (1614) in der Bedeutung ‘Verhältniszahl, Rechenzahl’ zu griech. lógos (λόγος) (s. ↗Logik), hier im Sinne von ‘Berechnung, Verhältnis’, und griech. arithmós (ἀριθμός) ‘Zahl’ (s. ↗Arithmetik). Im Dt. seit der Mitte des 17. Jhs. Logarithmentafel f. (Anfang 19. Jh.).
Zitationshilfe
„Logarithmus“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Logarithmus>, abgerufen am 19.02.2020.

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