Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

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Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Lohe, ...

Lohe1 f. ‘lodernde Flamme’, mhd. lohe, mnd. lō(he), daneben (mit grammatischem Wechsel von h und g) anord. logi, schwed. låga, mit Ablaut ahd. loug (um 800), mhd. louc, asächs. lōgna, aengl. līeg, anord. leygr stellen sich zu der unter ↗licht (s. d.) angegebenen Wurzel ie. *leuk- ‘leuchten, licht’. lohen Vb. ‘flammen, lodern’, ahd. lohen (11. Jh.), mhd. lohen.
Zitationshilfe
„Lohe“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Lohe>, abgerufen am 23.01.2021.

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Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Lohe, ...

Lohe2 f. zum Gerben verwendete zerkleinerte Baumrinde (Gerberlohe), ahd. (Hs. 12. Jh.), mhd. mnd. mnl. , nl. looi führen im Sinne von ‘Abgeschältes, Losgelöstes’ auf die unter ↗los (s. d.) angegebene Wurzel ie. *leu-, auch *lēu-, *leu̯ə- ‘abschneiden, trennen, lösen’. Lohgerber m. (15. Jh.). Lohmühle f. ‘Mühle, in der Baumrinde zerkleinert und zu Gerbstoff verarbeitet wird’ (16. Jh.), mnd. lōmȫle (15. Jh.).
Zitationshilfe
„Lohe“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Lohe>, abgerufen am 23.01.2021.

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