Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

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Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Pickel, ...

Pickel1 m. ‘Spitzhacke’, älter Bickel, ahd. bickil (Hs. 12. Jh.), mhd. bickel ‘spitzes Werkzeug, Spitzhacke, Meißel’, zu dem unter ↗picken (s. d.) behandelten Verb gebildete Gerätebezeichnung. Daneben auch gleichbed. Picke f. älter Bicke, spätmhd. bicke. Eispickel m. ‘Spitzhacke des Bergsteigers zur Wegbereitung in Eis und Firn’ (2. Hälfte 19. Jh.).
Zitationshilfe
„Pickel“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Pickel>, abgerufen am 12.07.2020.

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Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Pickel

Pickel2 m. ‘kleines Hautgeschwür, Pustel, Eiterbläschen’, landschaftlich verbreitet, durch Campe (1809) in die Literatursprache aufgenommen. Vielleicht Deminutivum zu Pick, mhd. bic, pic ‘Stich, Schnitt’, während Formen wie schles. Pücklich (um 1600), Pucklig ‘Geschwür’, Puckel ‘Warze’ eher als mundartliche Verkleinerungsbildungen zu dem unter ↗Pocke (s. d.) dargestellten Substantiv angesehen werden können; vgl. nl. pukkel ‘Pickel’ zu nl. pok ‘Pocke, Blatter’.
Zitationshilfe
„Pickel“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Pickel>, abgerufen am 12.07.2020.

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