Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Streich, ...

Streich m. ‘Hieb, Schlag’, übertragen ‘überraschende, kühne Tat’ (s. auch ↗Handstreich, ↗Staatsstreich), mhd. strīch ‘Streich, Schlag’ ist wie ablautendes mengl. strōk, engl. stroke Verbalabstraktum zu dem unter ↗streichen (s. d.) behandelten stark flektierenden Verb. Redensartlich auf einen Streich ‘mit einem Hieb, auf einmal’ (16. Jh.), jmdm. einen Streich (‘Schabernack’) spielen (18. Jh.). Backenstreich m. ‘Ohrfeige’ (15. Jh.).
Zitationshilfe
„Streich“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/Streich>, abgerufen am 24.10.2020.

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