Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

babbeln, ...

babbeln Vb. ‘lallen, unverständlich reden’, in abwertendem Sinne ‘schwatzen, plappern’. Seit Mitte des 16. Jhs. nachweisbar, gehört das Verb zu den lautnachahmenden Wörtern oder kindersprachlichen Lallwörtern wie ↗Amme, ↗Baby, ↗plappern (s. d.); vgl. verwandtes oder unabhängig entstandenes mnd. mnl. nl. babbelen ‘schwatzen, klatschen’, engl. to babble ‘stammeln, plappern’, schwed. babbla, frz. babiller, poln. paplać, russ. balabólit’ (балаболить) ‘schwatzen, plappern’ sowie mlat. babellare ‘lallen’, griech. babázein (βαβάζειν) ‘schwatzen’. Mit intensitätsverstärkender r-Erweiterung brabbeln Vb. ‘brummend und unverständlich vor sich hinreden’ (18. Jh.).
Zitationshilfe
„babbeln“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/babbeln>, abgerufen am 04.08.2020.

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