Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

knabbern

knabbern Vb. ‘mit Geräusch nagen, hörbar abbeißen, Hartes in kleinen Bissen essen’, übertragen ‘sich mühen’. Das seit dem 18. Jh. in der Literatursprache belegte, wohl aus dem Omd. kommende Verb ist wie nhd. knappern, knuppern und nd. knabbeln, gnabbeln, nl. knabbelen ‘hörbar nagen’ Iterativbildung zu knappen ‘schnappen, wippend bewegen, wackeln, wanken’, mnd. ‘knacken, knistern’, nd. ‘klatschen, knacken, schnappen, beißen’, nl. ‘knabbern, knacken, prasseln, knistern’. Wohl gleicher Herkunft wie ↗knapp (s. d.). Oder eher lautmalenden Ursprungs?
Zitationshilfe
„knabbern“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/knabbern>, abgerufen am 12.04.2021.

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