Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Etymologisches Wörterbuch des Deutschen

Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

nütze, ...

nütze Adj. obd. nutz, ‘nützlich, brauchbar’, heute nur noch prädikativ in der Wendung zu nichts nütze sein, älter auch attributiv, vgl. mhd. nütziu wīp, frühnhd. nutz Leutt. Ahd. nuzzi (um 800), mhd. nütze, asächs. nutti, mnd. nütte, mnl. nutte, nl. nut, aengl. nytt (germ. *nutja-), anord. (ablautend) nȳtr stehen als ja-Stämme zu dem unter genießen (s. d.) behandelten Verb, dazu mit gleicher Stammbildung wohl auch das nur negiert und flektiert belegte got. unnutjans (Akkusativ Plur. Mask.). Nichtsnutz m. ‘Taugenichts’ (15. Jh.).
Zitationshilfe
„nütze“, in: Wolfgang Pfeifer et al., Etymologisches Wörterbuch des Deutschen (1993), digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/etymwb/n%C3%BCtze>.

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