evokativ

Worttrennungevo-ka-tiv
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bildungssprachlich Evokation betreffend, bewirkend

Verwendungsbeispiele für ›evokativ‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In der evokativen Kraft der Farbe ist er doch unerreicht.
Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997 [1968], S. 463
Sie mußte also ihre Mittel zu stärkster evokativer Kraft bringen und diese Kräfte ordnen.
Die Zeit, 25.04.1957, Nr. 17
Sie besitzen evokative Kraft, sind lakonisch und beredt zugleich, im Gegensatz zum sonst angehäuften, stummen Wortgeröll.
Die Welt, 19.01.2002
Peter Bichsel ist ein Sammler von Buchstaben, ein Liebhaber des Worts und der evokativen Kraft der Namen.
Süddeutsche Zeitung, 18.06.2003
Seine Geschichten sind so evokativ wie ein protestantischer Kindergottesdienst, und seine Anekdoten so interessant und bewegend wie eine Büroklammer-Sammlung.
konkret, 1994
Zitationshilfe
„evokativ“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/evokativ>, abgerufen am 07.04.2020.

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