expatriieren

GrammatikVerb · expatriiert, expatriierte, hat expatriiert
Worttrennungex-pa-tri-ie-ren · ex-pat-ri-ie-ren (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›expatriieren‹ als Erstglied: ↗Expatriierung  ·  mit ›expatriieren‹ als Grundform: ↗Expatriation
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn. aus dem Vaterland verweisen, ausbürgern
Beispiel:
man hatte ihn mit seiner ganzen Familie expatriiert und sein Vermögen beschlagnahmt
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

expatriieren · Expatriierung
expatriieren Vb. ‘jmdn. zum Verlassen seines Vaterlandes zwingen’, im 18. Jh. entlehnt aus gleichbed. frz. expatrier, mlat. expatriare (zu lat. patria ‘Vater-, Heimatland’). Die heute vorherrschende Bedeutung ‘ausbürgern, die Staatsbürgerschaft entziehen’ entwickelt sich im 20. Jh. Expatriierung f. (19. Jh.).

Verwendungsbeispiel für ›expatriieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Jetzt muss er nur aufpassen, dass er nicht zu viel Erfolg hat, sonst expatriiert man ihn wieder und erklärt ihn neuerlich zum arroganten Preußen.
Die Zeit, 22.11.2012, Nr. 48
Zitationshilfe
„expatriieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/expatriieren>, abgerufen am 05.04.2020.

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