extern

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungex-tern (computergeneriert)
HerkunftLatein
Wortbildung mit ›extern‹ als Grundform: ↗Externe
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
fachsprachlich, bildungssprachlich
a)
draußen befindlich, äußere
b)
nicht angestellt, in freier Mitarbeit tätig
2.
a)
(bes. als Prüfling) von auswärts zugewiesen
b)
nicht im Internat wohnend
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

extern · Externer
extern Adj. ‘auswärtig, fremd’, im 19. Jh. entlehnt aus lat. externus ‘äußerlich, auswärtig, fremd’, das zu lat. exter, exterus ‘außerhalb befindlich, auswärtig’ gehört, einer Adjektivbildung zu lat. ex ‘aus’ (s. ↗ex-). Substantiviert Externer m. häufig für Schüler, die nicht im Internat (s. ↗intern) einer Schule wohnen bzw. als Auswärtige zur Prüfung zugelassen werden.

Thesaurus

Synonymgruppe
außen · ↗außerhalb · ↗draußen · extern
Synonymgruppe
außenstehend · extern · nicht einbezogen · nicht eingeweiht · nicht zugehörig · ↗unbeteiligt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Antenne Berater Cache Dienstleister Diskettenlaufwerk Effekt Evaluation Experte Fachleute Faktor Festplatte Gehäuse Gutachter ISDN-Adapter Laufwerk Monitor Netzteil Prüfer Qualitätskontrolle Rating Rechnungslegung Rechnungswesen Sachverstand Sachverständiger Schock Stromversorgung Takt Tastatur Wirtschaftsprüfer intern

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›extern‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Externe Trainer bereiten jeweils 90 Teilnehmer in einem eintägigen Seminar gezielt auf die Prüfungen vor.
Die Welt, 30.03.2006
Immer wieder müssen die Gründer externe Investoren dazu bringen, weitere Millionen in ihre Unternehmen zu pumpen.
Der Tagesspiegel, 10.05.1999
Die Bezeichnungen wirken folglich intern wie extern als Darstellungsmittel für kognitive Strukturen.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 993
Die externen »Hungersignale« veranlassen die Versuchstiere nicht dazu, neue Verhaltensweisen zu erlernen.
Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 84
Sie transformiert die Eingaben von der für den Benutzer geeigneten externen Darstellung in die interne Darstellung und prüft ihre Verträglichkeit mit dem schon gespeicherten Wissen.
Rechenberg, Peter: Was ist Informatik?, München: Hanser 1994 [1991], S. 246
Zitationshilfe
„extern“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/extern>, abgerufen am 21.02.2019.

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