extrapolieren

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungex-tra-po-lie-ren · ext-ra-po-lie-ren
Wortbildung mit ›extrapolieren‹ als Erstglied: ↗Extrapolation
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Mathematik Funktionswerte außerhalb eines Intervalls aufgrund der innerhalb dieses Intervalls bekannten Funktionswerte näherungsweise bestimmen
2.
bildungssprachlich aus Bekanntem unter Voraussetzung gleich bleibenden Verlaufs erschließen

Thesaurus

Synonymgruppe
extrapolieren · ↗hochrechnen

Typische Verbindungen zu ›extrapolieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›extrapolieren‹.

Verwendungsbeispiele für ›extrapolieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die wird allein durch menschliche Entscheidungen getrieben, daher können Sie nicht aufgrund früherer Erfahrung extrapolieren.
Süddeutsche Zeitung, 21.12.2004
Ich habe zum ersten Mal in diesem Umfang autobiografisches Material verwendet, es allerdings im Sinne des Romans extrapoliert.
Die Welt, 03.11.2001
Auch ihre Erklärung darf uns nicht dazu verleiten, in die Zukunft zu extrapolieren.
Die Zeit, 03.06.1983, Nr. 23
Aber das hätte bedeutet, die allgemeine griechische Vergangenheit überhaupt zu extrapolieren.
Heuß, Alfred: Hellas. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 3624
Um einen stetigen Verlauf zu gewinnen, muß die mittlere Dichteänderung über die laufenden Intervalle gebildet und zu einer stetigen Linie extrapoliert werden.
Klix, Friedhart: Information und Verhalten, Berlin: Deutscher Verl. der Wissenschaften 1971, S. 100
Zitationshilfe
„extrapolieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/extrapolieren>, abgerufen am 07.04.2020.

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