fürsten

GrammatikVerb (nur im Inf., nur im Part. Prät.)
Aussprache
Worttrennungfürs-ten
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch jmdn. zum Fürsten ernennen, ein Territorium zum Fürstentum erheben
Beispiele:
die gefürstete Grafschaft Tirol
Der hat sein ganzes Leben lang sich ab / gequält, sein altes Grafenhaus zu fürsten [SchillerWallenst. TodIV 7]
Er sah sich an der Spitze einer Armee, zum Marschall ernannt, gefürstet [B. FrankTrenck92]

Verwendungsbeispiel
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und die Burg Waldeck, der Stammsitz der Waldecker Fürsten, war nie das deutsche Woodstock.
Süddeutsche Zeitung, 07.12.2004
Zitationshilfe
„fürsten“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fürsten>, abgerufen am 21.11.2019.

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