fahnenflüchtig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungfah-nen-flüch-tig
WortzerlegungFahneflüchtig
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von Fahnenflucht
Beispiele:
er ist fahnenflüchtig
der Fahnenflüchtige musste sich dem Gericht stellen, sich vor dem Gericht verantworten

Typische Verbindungen zu ›fahnenflüchtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

DDR-Soldat Soldat

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fahnenflüchtig‹.

Verwendungsbeispiele für ›fahnenflüchtig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Vierundzwanzig Stunden nach Keys Verschwinden wird er als fahnenflüchtig gemeldet.
Die Zeit, 20.04.2006, Nr. 17
Doch nachdem er fahnenflüchtig wurde, ist es offenbar endgültig zu spät.
Der Tagesspiegel, 30.12.1999
Als CDU-Landesvorsitzender werde ich sicher nicht erneut kandidieren, aber ich werde jetzt auch nicht fahnenflüchtig.
Bild, 05.07.2001
Fahnenflüchtig wollen die Briten nicht werden, das ist verständlich und ehrenhaft.
Süddeutsche Zeitung, 20.10.2004
Sicher würden diese wilden und unbotmäßigen Gesellen den Kriegsdienst verweigern, fahnenflüchtig werden und rebellieren.
Penzoldt, Ernst: Die Powenzbande, Darmstadt: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1960 [1930], S. 88
Zitationshilfe
„fahnenflüchtig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fahnenfl%C3%BCchtig>, abgerufen am 29.03.2020.

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