faselig

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfa-se-lig
Wortzerlegungfaseln-ig

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  1. [umgangssprachlich] ...
    1. 1. [abwertend] töricht, sinnlos redend und handelnd
    2. 2. [ostmitteldeutsch] entsprechend der Bedeutung von faseln (2)
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich
1.
abwertend töricht, sinnlos redend und handelnd
Beispiele:
ein faseliges Kind, ein faseliger Mensch
du bist aber heute faselig!
und seit der Hans Ottsen ihr vergangenen Winter was in den Kopf gesetzt hat, ist sie vollends faselig geworden [Storm3,101]
2.
ostmitteldeutsch
entsprechend der Bedeutung von faseln (2)
Beispiel:
ein faseliges Kind

Verwendungsbeispiele für ›faselig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Soweit man hören kann, spielt er sehr gut, aber in den Ohren knispeln faselige Konzertbesucher.
Süddeutsche Zeitung, 18.07.2001
In den späteren allerdings kurzen Kapiteln über Europa und die neue Weltordnung wird er leider schwammig und faselig.
konkret, 1996
Dort las man auch, auf Seite 66 in Spalte vier, das kurze, griffige Resümee eines längeren, faseligen Artikels.
konkret, 1987
Die Unterhaltung mit ihnen wird schal, bramarbasierend, faselig.
konkret, 1993
Die Unterhaltung mit ihnen wird schal, bramarbasierend, faselig.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 279
Zitationshilfe
„faselig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/faselig>, abgerufen am 04.04.2020.

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