fassen
GrammatikVerb · fasste, hat gefasst
Aussprache
Worttrennungfas-sen
Wortbildung mit ›fassen‹ als Erstglied: ↗fassbar  ·  mit ›fassen‹ als Letztglied: ↗abfassen · ↗anfassen · ↗auffassen · ↗ausfassen · ↗einfassen · ↗nachfassen · ↗umfassen · ↗unterfassen · ↗zufassen · ↗zusammenfassen
 ·  Ableitungen von ›fassen‹: ↗befassen · ↗erfassen · ↗verfassen
 ·  mit ›fassen‹ als Grundform: ↗gefasst  ·  formal verwandt mit: ↗bleigefasst · ↗goldgefasst
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
nach etw., jmdm. greifen und es, ihn festhalten
a)
Beispiele:
etw., jmdn. schnell, hastig, mit raschem Griff fassen
das Seilende, den Rettungsring, die Zügel fassen
er fasste die Türklinke
den Draht mit der Zange fassen
etw. mit der Hand, mit beiden Händen, mit den Zähnen fassen
den Ertrinkenden am Kopf fassen
jmds. Hand, Arm fassen
jmdn. beim, am Arm, Ärmel fassen
er fasste den Blinden am Arm, um ihn zu führen
jmdn. an, bei der Hand fassen
die Kinder fassten einander an den Händen
etw., jmdn. durch rasches Zupacken in seine Gewalt bekommen
Beispiele:
der Raubvogel fasst mit seinen Klauen die Beute
die Eidechse ist schwer zu fassen
Fass! (= Befehl an den Hund, jmdn. zu packen)
jmdn. an der Gurgel, am Hals, Kragen fassen
umgangssprachlich er konnte den Fliehenden gerade noch am Rockzipfel fassen (= er konnte den Fliehenden gerade noch erwischen)
umgangssprachlich, umgangssprachlich, scherzhaft er konnte den Fliehenden gerade noch am Schlafittchen fassen (= er konnte den Fliehenden gerade noch erwischen)
umgangssprachlich die Woge fasste (= erfasste) das Boot und schleuderte es gegen den Felsen
umgangssprachlich der Wind fasst die Segel
umgangssprachlich eine starke nordwestliche Bö faßte uns [H. W. RichterSpuren239]
jmdn. zu fassen bekommen bildlich jmdn. erreichen
Beispiele:
umgangssprachlich ich kriegte sie nicht zu fassen
umgangssprachlich jmdn. am Kragen fassen (= jmdn. wegen eines Vergehens festnehmen und zur Rechenschaft ziehen)
jmdn. an seiner schwachen Stelle fassen (= jmdn. da angreifen, wo er am empfindlichsten ist)
jmdn. bei seiner Ehre fassen (= jmds. Ehrgefühl zu wecken suchen)
umgangssprachlich den Stier bei den Hörnern fassen (= entschlossen an eine schwierige Aufgabe herangehen)
umgangssprachlich die Gelegenheit beim Schopfe fassen (= eine günstige Gelegenheit entschlossen wahrnehmen, ausnutzen)
ein Übel an der Wurzel fassen (= ein Übel von Grund auf bekämpfen)
Jetzt war die Gelegenheit, ihm einmal ordentlich Bescheid zu sagen, wer weiß, ob sie ihn noch einmal so zu fassen bekam [ViebigDie vor d. Toren219]
Ich bekam Julia den ganzen Nachmittag nicht mehr zu fassen [RinserLobel16]
b)
etw. fasst jmdn. übertragen etw. überkommt und ergreift jmdn.
Beispiele:
(helles) Entsetzen, (ein) Schrecken fasst jmdn.
ihn fasste Grauen, Grausen, Ekel, ein Schauder
da fasste sie Sehnsucht, Begeisterung, Verzweiflung, Wut
Mich faßte eine ganz sonderbare Angst [RennKrieg104]
c)
etw. fassen Soldatensprache etw. als Zuteilung entgegennehmen
Beispiele:
die Soldaten, Lagerinsassen fassen Essen
Kaffee, Kaltverpflegung, Proviant, frische Wäsche, Kleidung fassen
Waffen, Munition fassen
Löhnung, Geld fassen
Er ... ging zur Feldküche. Dort faßte er seinen Schlag Bohnensuppe [RemarqueZeit zu leben391]
ich war in der Feldapotheke gewesen, Verbandmaterial, Jodtinktur, Aspirin und Opiumtropfen zu fassen [PenzoldtErdenwurm289]
bildlich
Beispiele:
umgangssprachlich, scherzhaft am Gehaltstag werde ich wieder Geld fassen
ich muss Treibstoff fassen
die Lokomotive muss wieder Kohlen fassen
2.
(mit der Hand) an, auf, in, gegen etw. fassenmit der Hand an, auf, in, gegen etw. greifen, langen und es berühren
Beispiele:
(mit der Hand) an die Wand, den warmen Ofen fassen
auf den Schrank fassen
in der Dunkelheit fasste er ins Leere, gegen die Mauer
sie fasste suchend um sich
jmdm., sich [Dativ] an etw. fassen
jmdn., sich an etw. fassen
Beispiele:
das kleine Kind fasste mir ins Gesicht
der Lehrer fasste den Jungen unter das Kinn
sich an die Schulter fassen
ich fasste mir, mich an das Ohr
sich an den Kopf fassen umgangssprachlich, bildlich
Beispiele:
wenn man das hört, da fasst man sich an den Kopf (= ist man befremdet, erstaunt)
fass dich an deine eigene Nase! (= urteile nicht über Fehler anderer, ohne die eigenen Schwächen zu sehen!)
Man faßt sich an den Kopf, daß sowas heutzutage möglich ist [G. KaiserSilberseeI]
3.
jmdn. ergreifen und festnehmen
Beispiele:
einen Dieb, entflohenen Gefangenen, Agenten fassen
die Polizei hat den Täter gefasst
durch Hinweise der Bevölkerung konnte der Verbrecher schnell gefasst werden
der Einbrecher wurde auf frischer Tat, beim Diebstahl, mit Hilfe von Spürhunden gefasst
wir hatten laufend Partisaneneinsatz, bekamen aber niemanden zu fassen [GrassKatz141]
4.
etw. fasst (etw.)etw. greift etw. und hält es fest, etw. dringt in etw. ein
Beispiele:
die Nadel hat den Stoff, Saum nicht gefasst
das Zahnrad fasst das Getriebe (= greift in das Getriebe ein)
die Schraube fasst (= greift in das Gewinde ein und sitzt fest), hat jetzt gefasst
der Schraubdeckel fasst gut, schlecht, fasst nicht mehr
Das Beil faßte gut (= drang gut in das Holz ein), aber die Tür war sehr stark [RennKrieg46]
5.
etw. fasst etw., jmdn.etw. kann etw., jmdn. in sich aufnehmen, etw. hat ein bestimmtes Fassungsvermögen
Beispiele:
der Behälter, Topf, Krug fasst drei Liter
der Saal fasst 100 Menschen
die Messehalle konnte die Besucher kaum fassen
kleine Schiffe ... konnten 2000 Zentner Fisch fassen [WeitendorfLogbuch137]
6.
etw. (in etw.) fassenetw. mit einer Einfassung umgeben, etw. einfassen
Beispiele:
eine Perle, einen Edelstein in Gold, Silber fassen
der Juwelier hat den Brillanten kunstvoll in Platin gefasst
ein Bild in Glas und Rahmen fassen lassen
eine Quelle, einen Brunnen in, mit Stein, Holz fassen
oft im Part. Prät.
Beispiele:
ein schön gefasstes Geschmeide
in Blei gefasste Glasscheiben, Butzenscheiben
der Weg ist mit hohen Mauern, mit Buchsbaum gefasst (= gesäumt)
die in solides Gold gefaßte, dunkel funkelnde Rubinhalskette [O. M. GrafUnruhe163]
7.
etw. in einer bestimmten Art formulieren, ausdrücken
a)
Beispiele:
das Gesetz juristisch exakt fassen
man kann den Satz auch anders fassen
da die betreffende Stelle im Dokument nicht genau genug gefaßt war [Ric. HuchDreißigjähr. Krieg1,158]
etw. kurz fassen
Beispiel:
einen Bericht, ein Schreiben kurz fassen
sich kurz fassennicht viel Worte machen
Beispiele:
fasse dich kurz!
sich bei einem Telefongespräch, in einer Rede kurz fassen
Verzeihen Sie diese Weitschweifigkeit, ich kann im folgenden mich kürzer fassen [AndresHochzeit339]
b)
etw. in Worte fassenetw. in Worten ausdrücken
Beispiele:
Gedanken, Gefühle in Worte fassen
er konnte sein Anliegen nicht, kaum in Worte fassen
Diese Abmachungen wurden schriftlich niedergelegt, von Magister Wigbold sorgfältig in Worte gefaßt und überprüft [BredelVitalienbrüder86]
c)
etw. in einer besonderen Art entwerfen und gestalten, anlegen
Beispiele:
die Erzählung könnte straffer, knapper gefasst werden
der Schluss des Dramas wurde vom Dichter neu gefasst
8.
etw. verstehen, begreifen
a)
etw. geistig voll erfassen
Beispiele:
der Junge fasst (= lernt) schnell, leicht, mühelos, spielend, schwer, langsam, schlecht
sein Kopf, Verstand fasste nichts (mehr)
hat er es gefasst?
sie fasste endlich, worum es ging
die Probleme, Zusammenhänge, den Sinn der Worte fassen
Wo faß (= erkenne) ich dich, unendliche Natur? [GoetheFaustI 455]
meist verneint
etw. verstandesmäßig in den Griff bekommen, eine klare Vorstellung von etw. gewinnen
Beispiele:
ich spüre die Bedeutungsunterschiede des Wortes, kann sie aber nicht fassen, bekomme sie nicht zu fassen
eine Melodie schwebt mir vor, aber ich kann sie nicht fassen
Ein Gedanke suchte sich in seinem Gehirn zu formen, aber er konnte ihn nicht fassen [AnderschSansibar151]
b)
etw. (als etw.) fassenetw. (als etw.) verstehen, (als etw.) definieren und festlegen
Beispiele:
das Bewusstsein als philosophischen Begriff fassen
einen Begriff weit, eng, allgemein, klar, scharf fassen
der Begriff ist schwer zu fassen
W. Bröcker und J. Lohmann hingegen fassen die Bedeutung als die »Bezeichnungsfunktion« im allg. [KronasserSemasiologie61]
Als ein Schwankendes ist die Welt gefaßt [Hofmannsth.ProsaI 286]
Ich verwirre den Tadler noch mehr, wenn ich das Problem so fasse [K. KrausSprache2,35]
c)
meist verneint
etw. für möglich, für wahr halten, glauben
Beispiele:
er konnte die Nachricht, Freude, das Glück, Unglück kaum, nicht fassen
ich kann es (noch gar) nicht fassen, dass ...
er wollte es nicht fassen, dass das Auto ihm gehörte
das ist nicht zu fassen!Ausruf des höchsten Erstaunens, Entsetzens
Beispiel:
Es ist nicht zu fassen! Zwei wildfremde Mädchen und eine solche Ähnlichkeit! [KästnerLottchen16]
9.
sich fassendas seelische Gleichgewicht wiedergewinnen, sich beruhigen
Beispiele:
er fasste sich (blitz)schnell, rasch, mühsam
sie hat sich nach dem ersten Schreck allmählich wieder gefasst
nach langer Zeit fasste er sich
fasse dich doch!
sie konnte sich nicht fassen in ihrem Schmerz
sich vor Freude, Übermut, Glück, Staunen nicht fassen können
sie wusste sich nicht zu fassen
sich in Geduld fassen (= sich gedulden)
10.
abgeblasst
Beispiele:
etw. ins Auge fassen (= etw. genau betrachten, planen)
jmdn. ins Auge fassen (= in die engere Wahl ziehen)
umgangssprachlich sich [Dativ] ein Herz fassen (= schnell, kurz entschlossen den Mut zu etw. finden)
Mut fassen (= Mut schöpfen)
zu jmdm. Vertrauen, Zutrauen, eine (Zu)neigung fassen (= jmdm. zu vertrauen beginnen, sich jmdm. innerlich zuwenden)
Misstrauen, Argwohn gegen jmdn. fassen (= jmdm. gegenüber plötzlich misstrauisch, argwöhnisch werden)
einen Gedanken fassenauf einen Gedanken kommen
Beispiele:
einen guten, glücklichen Gedanken fassen
er war unfähig, einen klaren, vernünftigen Gedanken zu fassen
bei dem Lärm kann man keinen Gedanken fassen (= nicht ruhig denken)
einen Plan fassen (= etw. planen)
einen Vorsatz fassen (= sich etw. vornehmen)
einen Entschluss fassen (= sich entschließen)
einen Beschluss fassen (= etw. beschließen)
eine Meinung, Ansicht fassen (= sich eine Meinung, Ansicht bilden)
die Pflanze fasst Wurzel (= wurzelt ein, schlägt Wurzeln)
jmd. fasst (beim Klettern, an einem abschüssigen Ort) festen Fuß (= gewinnt Halt)
übertragen
Beispiele:
jmd. fasst Wurzel, (festen) Fuß (= jmd. wird heimisch, gewinnt eine feste Position)
etw. fasst Fuß (= etw. gewinnt immer mehr Einfluss, wird immer mehr anerkannt)
Tritt fassen (= im Gleichschritt zu marschieren beginnen)
Posten fassen (= sich als Posten aufstellen)
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

fassen · faßlich · faßbar · unfaßlich · unfaßbar · gefaßt · Fassung · fassungslos · abfassen · befassen · erfassen · einfassen · Einfassung · umfassen · umfassend
fassen Vb. ‘(mit der Hand) ergreifen, in Gewahrsam nehmen, enthalten, eine Fassung, Umrahmung geben, sich innerlich zu eigen machen, begreifen’, reflexiv ‘die Selbstbeherrschung (wieder)erlangen’, ahd. faʒʒōn ‘in ein Gefäß füllen, gießen, beladen, bepacken, mit etw. bekleiden’ (9./10. Jh.), mhd. vaʒʒen ‘ergreifen, zusammenpacken, aufladen, überziehen mit etw., rüsten, kleiden, schmücken’, mnd. mnl. vāten, vatten, nl. vatten, anord. fata ‘lose zusamenfügen’ ist wohl zu einem in ahd. faʒʒa ‘Bündel, Bürde, Gepäck, Last’ (um 800), anord. fata ‘Kanne, Bütte’ belegten Substantiv gebildet und gehört daher etymologisch zu ↗Faß (s. d.); vgl. Wissmann Nomina postverbalia 1 (1932) 12. Ausgangsbedeutung ist ‘(in ein Gefäß) füllen, umhüllen, bekleiden’, die in den heute vielfältigen Verwendungsweisen sowie in den meisten Ableitungen und Komposita noch erkennbar ist. faßlich Adj. (17. Jh.), faßbar Adj. (19. Jh.) ‘gut verständlich, einprägsam, konkret’; unfaßlich Adj. (16. Jh.), unfaßbar Adj. (17. Jh.) ‘das geistige Fassungsvermögen übersteigend, absurd’; gefaßt Part.adj. ‘innerlich gerüstet, beherrscht, gelassen’ (16. Jh.). Fassung f. ‘Umrahmung, Vorlage, Version, Selbstbeherrschung’, ahd. faʒʒunga ‘Last, Ladung’ (Hs. 12. Jh.), mhd. vaʒʒunge ‘Faß, Bekleidung, Schmuck’; fassungslos Adj. ‘bestürzt, außer sich’ (19. Jh.). abfassen Vb. ‘in Schriftform bringen, konzipieren’ (17. Jh.), ‘abfangen, festnehmen’ (19. Jh.). befassen Vb. mhd. bevaʒʒen ‘besetzen, befestigen’, später (bis zum 17. Jh.) ‘mit den Händen begreifen, umfassen, einschließen, erfassen’, heute meist reflexiv sich mit etw. befassen ‘beschäftigen’ (18. Jh.). erfassen Vb. ‘ergreifen, begreifen, registrieren’ (17. Jh.). einfassen Vb. ‘umgeben, umschließen, einfüllen’, mhd. īnvaʒʒen; Einfassung f. ‘Einrahmung’ (16. Jh.). umfassen Vb. ‘(mit den Armen) umfangen, einschließen’ (15. Jh.); umfassend Adj. ‘weitreichend, universal’ (18. Jh.). Ferner s. ↗verfassen.

Thesaurus

Synonymgruppe
(jemandes) habhaft werden · auffliegen lassen · ↗aufgreifen · ↗ausheben · ↗ergreifen · ↗ertappen · ↗erwischen · ↗fangen · fassen · ↗festnehmen · ↗greifen · hochgehen lassen · ↗stellen · ↗verhaften · zu fassen kriegen  ●  (jemandem) das Handwerk legen  fig. · ↗(wieder) einkassieren  ugs., salopp, fig. · am Schlafittchen packen  ugs. · arripieren  geh., veraltet · ↗aufbringen (Schiff)  fachspr., Jargon · ↗hochnehmen  ugs. · ↗hoppnehmen  ugs. · ↗hopsnehmen  ugs. · ↗kaschen  ugs. · ↗kassieren  ugs. · ↗kriegen  ugs. · ↗packen  ugs. · ↗schnappen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(Daten/Gedanken) fassen · ↗einprägen · ↗merken · ↗speichern  ●  ↗memorieren  geh.
Synonymgruppe
(sich einer Sache) bewusst werden · ↗aufnehmen · ↗begreifen · ↗erfassen · fassen · ↗klar sehen · ↗verarbeiten  ●  ↗verstehen  Hauptform · (bei jemandem) fällt der Groschen  ugs., fig. · ↗(jemandem) eingehen  geh. · ↗(sich jemandem) erschließen  geh. · Klick machen  ugs. · ↗blicken  ugs. · ↗checken  ugs. · dahintersteigen  ugs. · ↗durchblicken  ugs. · ↗durchschauen  ugs. · ↗durchsehen  ugs. · ↗durchsteigen  ugs. · hinter etwas steigen  ugs. · ↗kapieren  ugs. · ↗peilen  ugs. · ↗raffen  ugs. · rallen  ugs., regional · ↗schnallen  ugs. · ↗spannen  ugs. · ↗überreißen  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
(sich) greifen · ↗(sich) schnappen · ↗ergreifen · fassen · ↗festhalten · in die Hand nehmen · nicht aus der Hand geben · nicht loslassen · ↗packen  ●  ↗nehmen  ugs.
Assoziationen
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

Auge Begriff Beschluß Entschluß Fuß Gedanken Gesellschaftsvertrag Glück Hand Herz Liter Mörder Nase Polizei Resolution Tank Täter Vertrauen Vorsatz Worte Zuschauer anfaßt auffaßt einfassen kaum kurz wieder zusammen zusammenfaßt zusammenzufassen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fassen‹.

DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Was fünf Sätze lang zuvor passiert war, war phasenweise auch schwer in Worte zu fassen.
Die Zeit, 14.09.2013 (online)
Es obliegt somit unseren Regierungen, die diesbezüglichen notwendigen Beschlüsse zu fassen.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1976]
Hier müssen wir nun, bevor wir fortfahren, eine sehr seltsame Frage ins Auge fassen.
Buddenbrock, Wolfgang von: Das Liebesleben der Tiere, Bonn: Athenäum 1953, S. 60
Die Finger seiner linken Hand spreizten sich, als wollte er etwas fassen.
Kolbenheyer, Erwin Guido: Paracelsus, München: J. F. Lehmanns 1964 [1917], S. 26
Dann, einmal, als sie aufstand vom Tisch, faßte er ihre Hand.
Ewers, Hanns Heinz: Alraune, München: Herbig 1973 [1911], S. 231
Zitationshilfe
„fassen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fassen>, abgerufen am 23.02.2018.

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