feind

GrammatikAdjektiv
Aussprache
GrundformFeind
Wortbildung mit ›feind‹ als Letztglied: ↗todfeind
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben feind sein, bleiben
Beispiele:
jmdm. feind (= feindlich gesinnt) sein
sie blieb ihm noch lange feind
einer Sache feind (= gänzlich abgeneigt) sein
er war allen Vergnügungen, dem Alkohol feind
Sie waren einander nicht feind [O. M. GrafUnruhe235]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Jude macht es selber, daß die Nicht-Juden ihm feind sind.
konkret, 1991
Er atmete kurz, tastete mit blindem Blick auf vielen Mienen umher, die ihm feind waren.
Mann, Heinrich: Professor Unrat, Berlin: Aufbau-Verl. 1958 [1905], S. 43
Zitationshilfe
„feind“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/feind>, abgerufen am 11.11.2019.

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