festbannen

Alternative Schreibungfest bannen
GrammatikVerb
Worttrennungfest-ban-nen ● fest ban-nen (computergeneriert)
Wortzerlegungfestbannen
Rechtschreibregeln§ 34 (2.1)
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben jmdn., etw. wie mit einem Bann festhalten
Beispiele:
er blieb (wie) festgebannt vor dem Abgrund stehen
wie festgebannt schaute er ihr nach
er ist an den Rollstuhl festgebannt
Der gräßliche Schrei bannte Haik fest [WerfelMusa Dagh556]
wenn ich alle diese frischen, blühenden Gestalten […] auf die Blätter dieser Chronik festbannen wollte! [RaabeSperlingsgasseI 1,163]

Verwendungsbeispiele für ›festbannen‹, ›fest bannen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Doch der tiefe Blick, der ihn aus den dunklen Augen des Alten traf, bannte ihn fest.
Salten, Felix: Bambi, Frankfurt a. M.: Fischer 1956 [1923], S. 105
Festgebannt, schien es Georg unmöglich, nur eine Bewegung zu machen.
Schaeffer, Albrecht: Helianth I, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 151
Die Vorstellung, ich könnte jemanden auf einem Bild festbannen, ist ohnehin unsinnig.
Hein, Christoph: Drachenblut, Darmstadt: Luchterhand 1983 [1982], S. 68
Geduld im Übermaß wird Reuter, festgebannt auf der Vorstandsempore, noch einmal abverlangt.
Süddeutsche Zeitung, 24.05.1995
Sie hat meine Jugend, die entschwinden wollte, festgebannt, mir den übermütigen Frohsinn der Mädchenjahre zurückgezaubert.
Ebner-Eschenbach, Marie von: Agave. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1903], S. 5753
Zitationshilfe
„festbannen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/festbannen>, abgerufen am 25.01.2020.

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