Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

festbacken

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung fest-ba-cken
Wortzerlegung fest backen2
Rechtschreibregel § 34 (2.2)
eWDG

Bedeutung

backen, anbacken, festkleben
Grammatik: mit Hilfsverb ‘ist’/‘hat’
Beispiele:
der Schnee backt fest
daß meine Augen wie festgebackt auf das gelbe Etwas starrten [ Borchert40]

Verwendungsbeispiele für ›festbacken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Gänge und Stollen, die er grabe, seien noch nie eingestürzt; dazu sei der Schlamm viel zu festgebacken. [Die Zeit, 07.11.1986, Nr. 46]
Das Erz hatte sich im mittleren Teil festgebacken und mußte mit gesteigerter Glut heruntergeholt werden. [Marchwitza, Hans: Roheisen, Berlin: Verlag Tribüne Berlin 1955, S. 402]
Daß ich ihre Stadt im Wüstensand festgebacken hatte, war zwar bedauerlich, aber nicht mehr zu ändern. [Moers, Walter: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 325]
Dank der unbändigen Klebkraft backt das Band bei der geringsten Berührung unlösbar fest. [Die Zeit, 01.06.1990, Nr. 23]
Der Teig war an einigen Stellen festgebacken, und als aufgeräumt wurde, wollte niemand mehr die Mühe des Spülens auf sich nehmen. [Süddeutsche Zeitung, 19.03.2004]
Zitationshilfe
„festbacken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/festbacken>.

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