festbleiben

GrammatikVerb
Worttrennungfest-blei-ben
Wortzerlegungfestbleiben

Bedeutungsübersicht+

  1. 1. im festen Aggregatzustand verharren
  2. 2. [übertragen] nicht wankelmütig werden
eWDG, 1967

Bedeutungen

1.
im festen Aggregatzustand verharren
Beispiel:
die Masse wird auch bei sehr hohen Temperaturen festbleiben
2.
übertragen nicht wankelmütig werden
Beispiele:
nicht nachgeben, immer festbleiben!
Du mußt festbleiben, was auch noch an dich herankommt [SeghersDie Toten6,292]

Typische Verbindungen zu ›festbleiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›festbleiben‹.

Verwendungsbeispiele für ›festbleiben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich bleibe besser mit meinen Füßen fest auf dem Rasen.
Bild, 20.06.2001
Der war am besten formbar und blieb besonders lange fest.
Die Zeit, 25.12.2000, Nr. 52
Ich stritt eine Weile mit ihnen, aber sie blieben fest.
Simmel, Johannes Mario: Der Stoff, aus dem die Träume sind, Güterlsoh: Bertelsmann u. a. [1973] [1971], S. 249
Der kleine Soldat rüttelte an dem breiten häßlichen Tor, aber das Tor blieb fest.
Aichinger, Ilse: Die größere Hoffnung, Frankfurt a. M.: S. Fischer 1966 [1948], S. 145
Die Grenze bleibt natürlich nicht fest, sondern schiebt sich weiter nach Osten vor.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1939, S. 1041
Zitationshilfe
„festbleiben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/festbleiben>, abgerufen am 04.04.2020.

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