festkeilen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfest-kei-len
Wortzerlegungfestkeilen1
Rechtschreibregeln§ 34 (2.2)
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. mit einem Keil befestigen
Beispiel:
einen Dübel, Türrahmen festkeilen
bildlich
Beispiele:
ich war zwischen den Fahrgästen festgekeilt (= eingekeilt, konnte mich nicht bewegen)
eine festgekeilte Menschenmasse

Typische Verbindungen zu ›festkeilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›festkeilen‹.

Verwendungsbeispiele für ›festkeilen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann wurde das Rad auf der Welle festgekeilt und verzapft.
Preußler, Otfried: Krabat, Stuttgart: Thienemann o.J. [1995] [1971], S. 138
Als ich mich zwischen meine Nachbarn, die etwas murrend zur Seite wichen, festgekeilt hatte, hielt ich Umschau.
Bergg, Franz: Ein Proletarierleben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 8936
Während also mehrere Häftlinge und ihre Aufpasser in den Wagen kletterten, keilte sich der 27-Jährige unten fest.
Der Tagesspiegel, 02.09.2003
Einige vom Lagervolk, die noch halbwegs bei Kräften waren, bekamen diesen und jenen Deserteur, der zwischen ihnen festgekeilt stand, zwischen die Fäuste.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh II, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 404
Man lädt mit Pulver von Zwei-Millimeter-Körnung und verschließt die Mündung mit einem Holzpfropfen, der mit dem Hammer festgekeilt wird.
Die Zeit, 24.12.1982, Nr. 52
Zitationshilfe
„festkeilen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/festkeilen>, abgerufen am 09.04.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Festkalender
Festjubel
festivo
Festivität
Festivalveranstalter
festkitten
festklammern
festkleben
Festkleid
Festkleidung