festkleben

GrammatikVerb
Worttrennungfest-kle-ben
Wortzerlegungfestkleben
eWDG, 1967

Bedeutung

(etw.) fest ankleben
a)
etw. mit Klebstoff an etw. befestigen
Beispiel:
Plakate, Tapeten (an der Wand) festkleben
b)
mit Hilfsverb ›ist‹
fest an etw. kleben
Beispiele:
die Haare kleben mir an der Stirn fest
der Teig ist an der Schüssel festgeklebt
das Hemd klebte an den Striemen fest [KafkaAmerika243]
weil die Frauen an den großen Schaufenstern ... festklebten wie Fliegen an der Leimtüte [A. ZweigBeil37]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Blatt Boden Ei Etikett Fuß Haut Körper Ohr Schnee Stuhl Tesafilm Zahn Zunge aneinander daran kleben sofort

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›festkleben‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Mann blieb stecken, und da er unglücklicherweise noch kurze Hosen trug, klebte er mit der Haut am Eis fest.
Süddeutsche Zeitung, 16.08.1997
Man klebt nicht am Tisch fest und kann so lange frei herumflanieren, bis man jemanden getroffen hat, mit dem man sich wirklich unterhalten will.
Die Welt, 01.11.2003
Laura dreht das Papier ein, leckt den Rand ab, klebt es fest.
Bach, Tamara: Marsmädchen, Hamburg: Verlag Friedrich Oetinger 2003, S. 21
Ich klebte also hoffnungslos fest, und die Waldspinnenhexe würde auf jeden Fall zurückkommen, um mich mit ihren Körpersäften zu verflüssigen.
Moers, Walter: Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 219
Die Mark war da, festgeklebt am Taschenfutter durch ein ausgelaufenes Kiebitzei.
Welk, Ehm: Die Heiden von Kummerow, Rostock: Hirnstorff 1978 [1937], S. 120
Zitationshilfe
„festkleben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/festkleben>, abgerufen am 19.04.2019.

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