feudeln

GrammatikVerb · feudelt, feudelte, hat gefeudelt
Aussprache[ˈfɔɪ̯dl̩n]
Worttrennungfeu-deln
GrundformFeudel
Wortbildung mit ›feudeln‹ als Letztglied: ↗auffeudeln
ZDL-Vollartikel, 2020

Bedeutung

norddeutsch jmd. feudeltmit einem Scheuerlappen wischen
Beispiele:
Am Freitag war ausweislich meines Putzplanes Sara an der Reihe, durchs Haus zu feudeln und Staub zu wischen. [Welt am Sonntag, 24.09.2017, Nr. 39]
Ein Mann feudelt durch die Gänge des Krankentrakts. [Welt am Sonntag, 04.02.2018, Nr. 5]
allgemeiner Kinder sind angekarrt worden, Wimpel wurden verteilt, die Stadtreinigung hat morgens noch mal die Straße gefeudelt. [Die Zeit, 19.02.2017, Nr. 08]
Kaum sind die letzten Sonnenhüte im Bus verschwunden, wuselt ein Putz-Trupp durch die Maschine. Reihe für Reihe wird gefeudelt und gesaugt. [Bild am Sonntag, 07.08.2016, Nr. 32]
Denken Sie an ein flaches, ebenerdiges Holzhaus, hängen Sie Blumenkästen vor die Fenster, lassen Sie rotweißgewürfelte Bauerngardinen wehen, die Tür steht offen, der Fußboden des hellen Ganges ist frisch gefeudelt, es gibt keine Wärterloge. [Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1997, S. 483. Zitiert nach: Lenz, Siegfried: Deutschstunde, Hamburg: Hoffmann u. Campe 1968.]
Zitationshilfe
„feudeln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/feudeln>, abgerufen am 09.04.2020.

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