feuilletonistisch

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfeuil-le-to-nis-tisch
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

unterhaltend, gelockert
Beispiele:
jmd. plaudert, schreibt im feuilletonistischen Stil, Ton
Halbwissenschaftliche und auch wissenschaftliche Untersuchungen im feuilletonistischen Teil der Tagespresse breiteten ... phantastischen Unsinn aus [GrassBlechtrommel84]

Typische Verbindungen zu ›feuilletonistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›feuilletonistisch‹.

Verwendungsbeispiele für ›feuilletonistisch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Selten sagt der Titel eines feuilletonistischen Artikels ungewollt mehr über seinen Inhalt aus.
Süddeutsche Zeitung, 19.03.1994
Den Wissenschaftlern mag sie damals zu feuilletonistisch, den anderen zu wissenschaftlich erschienen sein.
Die Zeit, 13.06.1986, Nr. 25
Durch die »Reisebilder« wird er zum Schöpfer des modernen feuilletonistischen Stils.
Greiner, M.: Heine. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1959], S. 17634
Erstaunlicherweise erläutert diese eher feuilletonistisch wirkende Multimedia-Produktion die Wirkungsweise eines Transistors besser als die anderen Titel.
C't, 2001, Nr. 8
In der Sprache der Presse wird Glosse zur kurzen feuilletonistischen Form eines Kommentars.
Röhrich, Lutz: Glosse. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20477
Zitationshilfe
„feuilletonistisch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/feuilletonistisch>, abgerufen am 09.04.2020.

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