fingerbreit

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfin-ger-breit (computergeneriert)
WortzerlegungFingerbreit
Wortbildung mit ›fingerbreit‹ als Grundform: ↗Finger breit · ↗Fingerbreit
eWDG, 1967

Bedeutung

in der Breite eines Fingers
Beispiele:
das Brot fingerbreit schneiden
im gleichen Augenblick rann ihm ein fingerbreiter Blutstrom über die linke Stirnhälfte [G. Hauptm.Quint1,303]

Verwendungsbeispiele für ›fingerbreit‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach seinen Angaben kann er seinen Mund derzeit kaum noch fingerbreit öffnen.
Die Zeit, 05.07.2007 (online)
Verursacht wurde dadurch eine Wunde am Bauchnabel mit einer fingerbreiten Öffnung.
Die Welt, 14.08.1999
Einen fingerbreiten weißen Flecken, der dem Gesamtbild des Katalogs wohl bekommen würde, sucht man vergeblich.
Die Zeit, 06.03.1964, Nr. 10
Auch schmale Taillen saßen am richtigen Fleck und wurden durch fingerbreite Perlengürtel betont.
Süddeutsche Zeitung, 04.02.1995
Die Tränen sickerten ihm in die Runzeln der Hängewangen und wuschen bis zur Brust hinab fingerbreite Streifen von Kreide herunter.
Stucken, Eduard: Die weißen Götter, Stuttgart: Stuttgarter Hausbücherei [1960] [1919], S. 430
Zitationshilfe
„fingerbreit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fingerbreit>, abgerufen am 09.04.2020.

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