fintenreich

GrammatikAdjektiv
Worttrennungfin-ten-reich
WortzerlegungFinte-reich
eWDG, 1967

Bedeutung

abwertend listig, gewandt
Beispiel:
ein fintenreicher Diplomat

Typische Verbindungen zu ›fintenreich‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fintenreich‹.

Verwendungsbeispiele für ›fintenreich‹

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Hier geht es härter zu, aber mit Sicherheit auch fintenreicher.
Süddeutsche Zeitung, 07.05.1994
Nur sehr knapp ist der ebenso ehrgeizige wie fintenreiche Liberale der Not entronnen, seine Drohung in die Tat umsetzen zu müssen.
Die Zeit, 12.07.1991, Nr. 29
Für Schröder ist die Zeit des fintenreichen Finassierens jetzt vorbei.
Die Welt, 21.09.2002
Auch den eigenen Stellungswechsel plant der fintenreiche Konzernlenker mit viel Einfallsreichtum, Engagement und strategischem Geschick.
Der Spiegel, 13.11.1989
Fiesco, so die historische Überlieferung, war stark, fintenreich, schön, hatte Glück bei den Frauen, stammte aus stolzem Adelsgeschlecht und war von unbändigem politischem Ehrgeiz.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 140
Zitationshilfe
„fintenreich“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fintenreich>, abgerufen am 09.04.2020.

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