fipsig

Grammatik Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung fip-sig
Wortbildung  mit ›fipsig‹ als Erstglied: ↗Fipsigkeit
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich klein und unansehnlich
Beispiel:
ein fipsiger Kerl
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

fipsen · Fips · fipsig
fipsen Vb. mit den Fingern ‘schnippen, schnalzen’, als Geste der Bedeutungslosigkeit, mundartlich hinsichtlich der Fingerfertigkeit auch ‘Karten spielen, stehlen, stibitzen, mit schnippendem Finger einen Nasenstüber geben’; lautmalendes Verb (18. Jh.). Fips m. ‘unbedeutende, unscheinbare Person’ (18. Jh.), mundartlich auch ‘Nasenstüber, kleiner Rausch’. fipsig Adj. ‘unbedeutend, unansehnlich’.

Thesaurus

Synonymgruppe
(nur eine) Bastellösung · ↗Provisorium  ●  (sich) nicht verlassen können (auf)  variabel · (da) hat man nichts in der Hand  ugs. · (eine) wackelige Angelegenheit  ugs. · (eine) wackelige Geschichte  ugs. · (hat) keinen Kopf und keinen Arsch  ugs., fig. · fipsig  ugs. · ↗mick(e)rig  ugs. · nichts Halbes und nichts Ganzes  ugs., Hauptform
Assoziationen

Verwendungsbeispiel für ›fipsig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach einem Regenguß können die fipsig kleinen Nager an Erkältung und Auskühlung sterben.
Die Zeit, 02.04.1982, Nr. 14
Zitationshilfe
„fipsig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fipsig>, abgerufen am 20.06.2021.

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