fipsig

GrammatikAdjektiv
Aussprache
Worttrennungfip-sig
Wortbildung mit ›fipsig‹ als Erstglied: ↗Fipsigkeit
eWDG, 1967

Bedeutung

umgangssprachlich klein und unansehnlich
Beispiel:
ein fipsiger Kerl
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

fipsen · Fips · fipsig
fipsen Vb. mit den Fingern ‘schnippen, schnalzen’, als Geste der Bedeutungslosigkeit, mundartlich hinsichtlich der Fingerfertigkeit auch ‘Karten spielen, stehlen, stibitzen, mit schnippendem Finger einen Nasenstüber geben’; lautmalendes Verb (18. Jh.). Fips m. ‘unbedeutende, unscheinbare Person’ (18. Jh.), mundartlich auch ‘Nasenstüber, kleiner Rausch’. fipsig Adj. ‘unbedeutend, unansehnlich’.

Verwendungsbeispiel für ›fipsig‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nach einem Regenguß können die fipsig kleinen Nager an Erkältung und Auskühlung sterben.
Die Zeit, 02.04.1982, Nr. 14
Zitationshilfe
„fipsig“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fipsig>, abgerufen am 09.04.2020.

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