fisteln

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfis-teln
Wortbildung mit ›fisteln‹ als Letztglied: ↗anfisteln
eWDG, 1967

Bedeutung

mit Fistelstimme sprechen
Beispiele:
»Dreiundneunziger Kognak«, fistelte er, »edelste Marke; die Herren müssen kosten ...« [Wasserm.Wahnschaffe1,415]
Er hatte seine Balladen mit hoher, fistelnder Stimme vorgelesen [H. W. RichterSpuren302]

Typische Verbindungen zu ›fisteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fisteln‹.

Verwendungsbeispiele für ›fisteln‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Arme muss noch vorweihnachtlich "Vom Himmel hoch" fisteln, mehrstrophig.
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2003
Diese Maschine, so viel ist gewiss, wird jaulen, fisteln, möglicherweise auch geschmeidig wispern.
Die Welt, 28.07.2001
Und Fischer-Dieskau deklamierte und donnerte, litt und brauste auf, pathetisierte und fistelte.
Süddeutsche Zeitung, 09.02.1999
Sein Haar ist rot und dünn, seine Stimme fistelt, quäkt, überschlägt sich, schreit, sein Gesicht ist blaß, sein Ausdruck kalt.
o. A.: NICHT VERWECHSELN! In: Marxistische Zeit- und Streitschrift 1980-1991, München: Gegenstandpunkt Verl. 1998 [1984]
Saint-Saëns fistelte die Arie der Rosine mit den verrücktesten Fiorituren und Trillern, daß man sich kugeln mochte.
Lehmann, Lilli: Mein Weg. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1913], S. 23054
Zitationshilfe
„fisteln“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fisteln>, abgerufen am 09.04.2020.

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