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flambieren

GrammatikVerb · flambiert, flambierte, hat flambiert
Aussprache
Worttrennungflam-bie-ren
HerkunftFranzösisch
eWDG, 1967

Bedeutung

Kochkunst Speisen mit reinem Alkohol übergießen und brennend auftragen
Beispiele:
Pudding flambieren
flambierter Eierschnee
Etymologisches Wörterbuch (Wolfgang Pfeifer)

Etymologie

flambieren Vb. ‘zur geschmacklichen Verbesserung Speisen mit Alkohol übergießen und optisch eindrucksvoll bei Tisch abbrennen’, entlehnt aus frz. flamber ‘absengen, abflammen’ (zu afrz. flambe, lat. flammula ‘kleine Flamme’); im 19. Jh. zunächst für das Absengen von Geflügel, wohl erst im 20. Jh. in der oben angegebenen Bedeutung.

Typische Verbindungen zu ›flambieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›flambieren‹.

Verwendungsbeispiele für ›flambieren‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Und wenn noch Cognac in der Hausbar rumsteht, sollte am Schluss alles noch flambiert werden.
Die Zeit, 22.06.2009, Nr. 25
Und dabei musste schon mal für zweihundert Gäste flambiert werden.
Der Tagesspiegel, 06.11.2003
Um einen vollendeten Geschmack zu erreichen, ist es üblich, Crêpes zu flambieren.
Neumann, Heinz u. Scharfe, Adolf: Gekonnt serviert, Berlin: Verl. Die Wirtschaft 1967, S. 123
Er flambiert ihn wie eine Trophäe, brät ihn dann in der Pfanne.
Bild, 13.12.2002
Er flambiert großzügig die Crêpes - und fackelt die Dunstabzugshaube ab.
Die Welt, 13.07.2002
Zitationshilfe
„flambieren“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/flambieren>, abgerufen am 04.04.2020.

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