flecken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfle-cken
Wortbildung mit ›flecken‹ als Erstglied: ↗Fleckung  ·  mit ›flecken‹ als Letztglied: ↗ausflecken  ·  mit ›flecken‹ als Grundform: ↗gefleckt
eWDG, 1967

Bedeutung

dichterisch etw., sich fleckenetw., sich mit Flecken bedecken
Beispiele:
die Hand des Zuhörers zitterte und goß den Rotwein über den Rand, von wo er den Stengel des Glases hinablief und das Tischtuch mit Dunkelheit fleckte [LanggässerSiegel149]
Die allmählich hochgestiegene Sonne belebte die mächtigen Wipfel, fleckte den Boden [DodererStrudlhofstiege83]
ihre Wangen fleckten sich vor Zorn [Feuchtw.Tag379]

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist im süßesten Alter, schwarzweiß gefleckt wie die Mutter.
Die Zeit, 06.06.1997, Nr. 24
Er sieht gelb bis grün aus und ist oft gefleckt oder gebändert.
Jahrbuch des Vereins für wissenschaftliche Pädagogik, 1900, Bd. 32
Dasselbe ist auch bei vielen Reptilien der Fall, deren Schuppenkleid gefleckt oder gestreift ist.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 260
Die Trümmer der zerstörten Holzkanzel waren weiß gefleckt vom Kot der Vögel.
Röhrig, Tilman: In dreihundert Jahren vielleicht, Würzburg: Arena 1984 [1983], S. 376
Ein Protestschwein zum Beispiel ist rot-weiß-rot gefleckt - einst die Protestfarbe der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein.
Die Welt, 09.03.2001
Zitationshilfe
„flecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/flecken#1>, abgerufen am 21.05.2019.

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flecken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfle-cken
eWDG, 1967

Bedeutung

landschaftlich, umgangssprachlich es fleckt (nicht)es geht (nicht) voran
Beispiel:
heute fleckt die Arbeit (nicht)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es ist im süßesten Alter, schwarzweiß gefleckt wie die Mutter.
Die Zeit, 06.06.1997, Nr. 24
Er sieht gelb bis grün aus und ist oft gefleckt oder gebändert.
Jahrbuch des Vereins für wissenschaftliche Pädagogik, 1900, Bd. 32
Dasselbe ist auch bei vielen Reptilien der Fall, deren Schuppenkleid gefleckt oder gestreift ist.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 260
Die Trümmer der zerstörten Holzkanzel waren weiß gefleckt vom Kot der Vögel.
Röhrig, Tilman: In dreihundert Jahren vielleicht, Würzburg: Arena 1984 [1983], S. 376
Ein Protestschwein zum Beispiel ist rot-weiß-rot gefleckt - einst die Protestfarbe der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein.
Die Welt, 09.03.2001
Zitationshilfe
„flecken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/flecken#2>, abgerufen am 21.05.2019.

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