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fließend

Grammatik partizipiales Adjektiv
Aussprache 
Worttrennung flie-ßend
Wortzerlegung fließen -end2
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
ohne Stocken (vor sich gehend), geläufig
2.
nicht klar markiert und daher nicht genau lokalisierbar, definierbar
3.
sanft geschwungen (verlaufend)
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.

Thesaurus

Synonymgruppe
dynamisch · fließend · instabil · labil · nicht stabil · unbeständig · unstet · wechselhaft
Synonymgruppe
fließend · flüssig · mühelos · ohne Stocken

Typische Verbindungen zu ›fließend‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fließend‹.

Verwendungsbeispiele für ›fließend‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Wagen fädelte sich lautlos in den fließenden Verkehr ein. [Boie, Kirsten: Skogland, Ort: Hamburg 2005, S. 67]
Als ich den Namen ausgesprochen hatte, ging ein fließendes Beben durch die Gestalt meiner Mutter. [Nossack, Hans Erich: Nekyia, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1961 [1947], S. 119]
Hier ist der Übergang von bloß ordnenden zu gestaltenden Funktionen fließend, aber in der Tendenz deutlich. [Habermas, Jürgen: Strukturwandel der Öffentlichkeit, Neuwied: Luchterhand 1965 [1962], S. 155]
Er spricht vom »fließenden Raum« als einem sich in der Zeit stetig erneuernden Raum. [Eisler, Rudolf: Philosophen-Lexikon. In: Bertram, Mathias (Hg.) Geschichte der Philosophie, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 13319]
Die Übergänge sind selbstverständlich fließend, so daß ein pauschales Bild eines noch zulässigen Nachschaffens nicht gezeichnet werden kann. [C't, 1997, Nr. 14]
Zitationshilfe
„fließend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/flie%C3%9Fend>.

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