fliehend

Grammatikpartizipiales Adjektiv
Aussprache
Worttrennungflie-hend
Grundformfliehen
eWDG, 1967

Bedeutung

entsprechend der Bedeutung von fliehen (Lesart 1)
Beispiele:
eine fliehende (= schräg nach hinten gehende, zurückweichende) Stirn
ein fliehendes Kinn
Die spitzige Nase und das rückwärts fliehende Kinn vollendeten das Profil eines alten Weibes [C. F. MeyerPage3,163]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Beutetier Bewohner Dasein Demonstrant Feind Gangster Gestalt Holländer Häftling Kapital Kinn Masse Mensch Mörder Nymphe Paar Palästinenser Pferd Schatten Serbe Stern Stirn Taliban Truppe Täter Wolke Zivilist Ziviliste fliegend panisch

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fliehend‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann ist es aus mit den fliehenden Bewegungen seiner Filme.
Süddeutsche Zeitung, 06.05.2002
In diesen Tagen kämpft sie allerdings in erster Linie gegen die fliehende Zeit.
Der Tagesspiegel, 23.06.2001
Das fliehende Kinn, das vorher unter seinem Bart versteckt gewesen war, ließ ihn unscheinbar aussehen, verschreckt, hilflos.
Pressler, Mirjam: Malka Mai, Weinheim Basel: Beltz & Gelberg 2001, S. 8
Mitgenommen hat er sie und ihre Mutter sicher, da sie fliehend dargestellt sind.
Meyer, Eduard: Geschichte des Altertums, Bd. II,1. In: Geschichte des Altertums, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1893], S. 21798
Nun hatte sie endlich auch einmal hinausgedurft, und es galt, die hier in Washington so rasch fliehenden Stunden voll zu genießen.
Heyking, Elisabeth von: Der Tag Anderer. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1905], S. 9679
Zitationshilfe
„fliehend“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fliehend>, abgerufen am 24.05.2019.

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