Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

fort-

Grammatik Affix
trennbar und stets betont
Grundformfort
Wortbildung  mit ›fort-‹ als Erstglied: fortbannen · fortbegeben · fortbegehren · fortbestehen · fortbewegen · fortbilden · fortblasen · fortbleiben · fortbrausen · fortbringen · fortdauern · fortdenken · fortdrängen · forteilen · fortentwickeln · forterben · fortexistieren · fortfahren · fortfallen · fortfegen · fortfinden · fortflattern · fortfliegen · fortfließen · fortfristen · fortführen · fortgaloppieren · fortgeben · fortgehen · fortgelten · fortgetrauen · fortgießen · fortglimmen · fortgraulen · forthaben · forthelfen · forthexen · fortholen · forthumpeln · forthuschen · fortirren · fortjagen · fortknattern · fortkommen · fortkutschen · fortkutschieren · fortlassen · fortlaufen · fortleben · fortlegen · fortloben · fortlocken · fortmachen · fortmarschieren · fortmüssen · fortnehmen · fortpacken · fortpflanzen · fortpusten · fortraffen · fortreisen · fortreiten · fortreißen · fortrennen · fortrollen · forträumen · fortrücken · fortrühren · fortsausen · fortschaffen · fortscheren · fortscheuchen · fortschicken · fortschieben · fortschießen · fortschleichen · fortschlendern · fortschleppen · fortschleudern · fortschnellen · fortschreiben · fortschreiten · fortschwelen · fortschwemmen · fortschwimmen · fortsegeln · fortsehen · fortsehnen · fortsetzen · fortsollen · fortspinnen · fortsprengen1 · fortsprengen2 · fortspringen · fortspülen · fortstehlen · fortstellen · fortsterben · fortstoßen · fortstreben · fortstreichen · fortstürmen · fortstürzen · forttauen · forttragen · forttreiben · forttönen · fortwandern · fortwaschen · fortwehen · fortwenden · fortwerfen · fortwirken · fortwischen · fortwollen · fortwuchern · fortwursteln · fortwälzen · fortwünschen · fortzahlen · fortzerren · fortzeugen · fortziehen
eWDG

Bedeutungen

1.
bezeichnet die Richtung von einem Ort weg   weg-
Grammatik: räumlich
a)
sich entfernen
Grammatik: bei Verben der Bewegung
Beispiel:
fortgehen, fortfahren, fortlaufen, fortreisen, fortmarschieren, fortrennen, fortjagen, fortsausen, fortstürzen, fortwandern, forthumpeln, fortstolzieren
b)
etw. von etw. wegbefördern, entfernen
Beispiel:
fortlegen, fortschaffen, fortwerfen, fortschleudern, fortschütten, fortgießen, fortreißen, fortbringen, forttupfen, fortwischen
c)
verschwinden
Beispiel:
fortfallen, fortkommen (Geld), fortsterben, fortlassen (Wort)
2.
bezeichnet den Zustand des Entferntseins   weg-, nicht zugegen
Beispiel:
fortbleiben, fortsein
3.
bezeichnet das Vorwärtsgehen, Weitergehen
a)
vorwärts-, weiter-
Grammatik: räumlich
Beispiel:
fortschreiten, fortkommen (im Beruf), fortpflanzen, forthelfen (jmdm.)
b)
etw. Begonnenes weiterführen   weiter-
Grammatik: zeitlich
Beispiel:
fortfahren (in einer Rede), fortsetzen, fortbilden, forterben, fortleben, fortwirken, fortlaufen (Lohn), fortdauern, forttönen
4.
Grammatik: auch Substantive und Adjektive folgen diesen Typen
Beispiele:
Fortfall, Fortzug, Fortgang, Fortpflanzung, Fortkommen, Fortsetzung
fortwährend
Zitationshilfe
„fort-“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fort->.

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