fortblasen

GrammatikVerb · bläst fort, blies fort, hat fortgeblasen
Worttrennungfort-bla-sen (computergeneriert)
Wortzerlegungfort-blasen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw., jmdn. wegblasen
Beispiele:
Staub, Papierschnitzel fortblasen
umgangssprachlicher ist wie fortgeblasen (= er ist plötzlich nicht mehr da)
bildlich
Beispiel:
[der Hauptmann,] der ... durch den einfachen Hauch seines Wortes die Feinde fortgeblasen (= verjagt) hatte [Feuchtw.Jefta193]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Staub Wind blasen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortblasen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir wollen ihn fortblasen wie den Rauch über Totos Stadt.
Die Zeit, 18.06.1993, Nr. 25
Ein leichter Wind blies bald auch die abscheuliche Witterung fort, die überall verbreitet war.
Salten, Felix: Bambi, Frankfurt a. M.: Fischer 1956 [1923], S. 82
Aber die anderen Sternwelten wurden ergrimmt und wollten den Dunst fortblasen.
Scheerbart, Paul: Immer mutig! In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1902], S. 4489
Nachdem der "Blockbuster" weit und breit die Dächer und Fenster fortgeblasen hatte, bildeten die Häuser Kamine.
Bild, 21.11.2002
Diese Anfälle eines verzärtelten Körperbewußtseins waren jetzt vom Hauche der Notwendigkeit wie fortgeblasen.
Werfel, Franz: Die Vierzig Tage des Musa Dagh I, Stockholm: Bermann - Fischer 1947 [1933], S. 250
Zitationshilfe
„fortblasen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortblasen>, abgerufen am 08.12.2019.

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