fortdrängen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfort-drän-gen (computergeneriert)
Wortzerlegungfort-drängen
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn. von einem Ort wegdrängen, verdrängen
Beispiele:
jmdn. von seinem Platz, von seiner Stelle fortdrängen
sie wurden von dem Besucherstrom bis an den Rand des Messegeländes fortgedrängt

Typische Verbindungen zu ›fortdrängen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

drängen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortdrängen‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortdrängen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwei Jahre hatte Else Lasker-Schüler trotzig, wütig, leidenschaftlich mit dem Tode gekämpft und ihn immer wieder mit übermenschlicher Kraft fortgedrängt von ihrem Sohn.
Frankfurter Zeitung (Abend-Ausgabe), 02.01.1928
Immer mehr drängt es den Mann fort vom Busen des Weibes hin zum Busen der Natur, zurück zur Arbeit.
Die Welt, 22.01.2001
Caspar fragte, warum sie denn so fortdränge, aber darüber wußte sie im Grund keinen Aufschluß zu geben.
Wassermann, Jakob: Caspar Hauser, Berlin: Aufbau-Verl. 1987 [1908], S. 347
Viele Staatsanwälte, die an der großen Säuberungsaktion beteiligt waren, drängt es mittlerweile fort aus Mailand - nicht nur aus Karrieregründen.
Die Welt, 23.02.2000
Aus der im Ödland neugeschaffenen Hauptstadt Madrid drängte es den König fort zu einer noch ausschließlicheren und reineren Darstellung seiner Staatskonzeption.
Lutz, Heinrich: Der politische und religiöse Aufbruch Europas im 16. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 1434
Zitationshilfe
„fortdrängen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortdr%C3%A4ngen>, abgerufen am 29.02.2020.

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