fortfließen

GrammatikVerb · fließt fort, floss fort, ist fortgeflossen
Worttrennungfort-flie-ßen
Wortzerlegungfort-fließen
eWDG, 1967

Bedeutung

gehoben weiterfließen, dahinfließen
Beispiel:
der Bach, Strom fließt ruhig fort
bildlich weitergehen
Beispiel:
Wenn gute Reden sie begleiten, / Dann fließt die Arbeit munter fort [SchillerGlocke]

Typische Verbindungen
computergeneriert

fließen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortfließen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wenn gute Reden sie begleiten, dann fließt die Arbeit munter fort.
Die Zeit, 21.06.1991, Nr. 26
Schlecht aber ist, dass die „Arbeit“ zwar munter fortfließt, aber kein rechtes Ziel und keine immanent logische Begrenzung hat.
Die Zeit, 21.05.2003, Nr. 21
Auch sie sollen eingeladen werden, zu trinken von dem Wasser, das fortfließt ins ewige Leben.
Seitz, Joseph: Nicht katholisch getraut - was nun?, Leutesdorf am Rhein: Druckerei des Johannesbundes 1960 [1956], S. 376
Als ob nicht schon genug Arbeit fortgeflossen wäre, tönt es zurück aus dem Chor der Arbeitslosen.
Süddeutsche Zeitung, 25.04.1998
Der Zug legt sich an den Gebirgshängen in die Kurven, vorn ächzen die Lokomotiven, nach hinten scheinen die Schienenstränge von uns fortzufließen.
Süddeutsche Zeitung, 17.07.2001
Zitationshilfe
„fortfließen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortfließen>, abgerufen am 15.12.2019.

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