fortgeben

Grammatik Verb · gibt fort, gab fort, hat fortgegeben
Aussprache 
Worttrennung fort-ge-ben
Wortzerlegung fort-geben
eWDG, 1967

Bedeutung

etw., jmdn. in andere Hände geben
Beispiele:
die Wäsche fortgeben (= auswärts zum Waschen geben)
Du mußt das Kind fortgeben [ZuckmayerLeben u. Tod53]

Verwendungsbeispiele für ›fortgeben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Für ein paar Mark geben sie ihre Kinder für eine begrenzte Zeit fort.
Süddeutsche Zeitung, 18.04.2001
Ich hätte wohl nie die Kraft gehabt, meine Kinder fortzugeben.
Die Welt, 25.11.2000
Meist gibt er seine Lieblinge, auf die er mit Recht maßlos stolz ist, nur unter einem gewissen Zwang fort.
Volkland, Alfred: Überall gern gesehen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1941], S. 22890
Berthold schrieb weisheitsvoll: wie könne man nur alles Geld fortgeben?
Klemperer, Victor: [Tagebuch] 1923. In: ders., Leben sammeln, nicht fragen wozu und warum, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 2000 [1923], S. 153
Wer sich als Asket in die Wüste zurückzog, gab vorher alles Eigentum fort.
Lau, F.: Armut. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1957], S. 20295
Zitationshilfe
„fortgeben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortgeben>, abgerufen am 10.08.2020.

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