fortlegen

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfort-le-gen
Wortzerlegungfort-legen
eWDG, 1967

Bedeutung

etw. von einem Ort weglegen, beiseitelegen
Beispiel:
ein Buch, einen Bleistift fortlegen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Feder legen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortlegen‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie nimmt ein Glockenspiel in die Hand, betastet es, legt es wieder fort, ahnungslos, was man mit einem solchen Ding anfangen soll.
Die Zeit, 26.01.1987, Nr. 04
Er fand, der letzte Satz habe den guten Abschluß verdorben, und das mochte der Grund sein, warum er den Brief fortgelegt und später vergessen hatte.
Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 406
Böhler legte das Instrument fort, das er in der Hand hielt, und riß sich die Handschuhe von den Händen.
Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 343
Ich habe mich vergebens gefragt, wie oft die Mädchen Lust verspüren werden, an ihre Schiebladen zu gehen, um Wäsche herauszunehmen oder fortzulegen.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22528
Den Dreizack hat sie fortgelegt, die Flammen gelöscht, längst ist das Rattern des Kreditkarten-Geräts und das Klappern der Geschirrwäsche verklungen.
Süddeutsche Zeitung, 10.08.1996
Zitationshilfe
„fortlegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortlegen>, abgerufen am 21.11.2019.

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