Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

fortlegen

Grammatik Verb
Aussprache 
Worttrennung fort-le-gen
Wortzerlegung fort- legen
eWDG

Bedeutung

etw. von einem Ort weglegen, beiseitelegen
Beispiel:
ein Buch, einen Bleistift fortlegen

Verwendungsbeispiele für ›fortlegen‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie nimmt ein Glockenspiel in die Hand, betastet es, legt es wieder fort, ahnungslos, was man mit einem solchen Ding anfangen soll. [Die Zeit, 26.01.1987, Nr. 04]
Er fand, der letzte Satz habe den guten Abschluß verdorben, und das mochte der Grund sein, warum er den Brief fortgelegt und später vergessen hatte. [Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 406]
Böhler legte das Instrument fort, das er in der Hand hielt, und riß sich die Handschuhe von den Händen. [Konsalik, Heinz G.: Der Arzt von Stalingrad, Hamburg: Dt. Hausbücherei 1960 [1956], S. 343]
Ich habe mich vergebens gefragt, wie oft die Mädchen Lust verspüren werden, an ihre Schiebladen zu gehen, um Wäsche herauszunehmen oder fortzulegen. [Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 22528]
Bald kamen die Gesellen zum Essen herein, mein Vater legte die Zeitung fort, um seinen Platz am Abendtisch einzunehmen. [Corinth, Lovis: Selbstbiographie. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1926], S. 10802]
Zitationshilfe
„fortlegen“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortlegen>.

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