fortloben

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfort-lo-ben
Wortzerlegungfort-loben
eWDG, 1967

Bedeutung

eine unerwünschte Person durch übermäßiges Lob zum Weggehen veranlassen und an anderer Stelle unterbringen, jmdn. wegloben
Beispiele:
der ehrgeizige Streber wurde fortgelobt
Man lobte uns fort in ein Nachbardorf [SchomburgkAfrika34]

Verwendungsbeispiele für ›fortloben‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Also wird er auf einen höheren Posten im Militärapparat fortgelobt.
Süddeutsche Zeitung, 03.11.1994
Unter Jelzin versucht man, sie auf höhere Posten, die fern von der Truppe sind, fortzuloben.
Süddeutsche Zeitung, 11.11.1994
Wurde Podgorny, der bisher als einer der mächtigsten Männer im Parteisekretariat angesehen wurde, „fortgelobt“?
Die Zeit, 17.12.1965, Nr. 51
Der Bundeskanzler hätte die Möglichkeit, einen unbequemen innenpolitischen Gegendenker nach Europa fortzuloben.
Die Zeit, 04.05.1984, Nr. 19
Premier D'Alema kommt es gerade recht, den politischen Gegner als EU-Kommissionschef fortzuloben
Die Welt, 22.03.1999
Zitationshilfe
„fortloben“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortloben>, abgerufen am 09.04.2020.

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