fortlocken

GrammatikVerb
Aussprache
Worttrennungfort-lo-cken
Wortzerlegungfort-locken2
eWDG, 1967

Bedeutung

jmdn. von einem Ort weglocken
Beispiel:
wenn sie ihn fortlocken wollten an den Hof von Frankreich [H. MannJugend Henri Quatre6,547]

Typische Verbindungen zu ›fortlocken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›fortlocken‹.

Verwendungsbeispiele für ›fortlocken‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Beide lockten Kinder, die sie anziehend fanden, mit Versprechungen von belebten Plätzen fort.
Süddeutsche Zeitung, 03.12.2002
Er schrie und winkte, bis die Löwenmutter ihn angreifen wollte, lockte sie so fort.
Bild, 08.04.2002
Und das Abseits hat seine Abseitsfalle auch gleich mitgebracht, die ist jederzeit bereit, sie klafft auf, um einen noch weiter fortzulocken.
Der Tagesspiegel, 08.12.2004
Wird man sie mit ihren Duftstoffen nicht zum Liebesspiel, sondern in die Vernichtung fortlocken?
Die Zeit, 03.11.1961, Nr. 45
Die Ingenieurin, entsann er sich jetzt, hatte sich zuletzt zwischen ihn und Balla gedrängt und den Brigadier fortgelockt.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 179
Zitationshilfe
„fortlocken“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/fortlocken>, abgerufen am 09.04.2020.

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